Promotionsstudiengang Germanistische Linguistik

 

Das PhD-Studium der Germanistischen Linguistik erfolgt im Rahmen der Graduiertenschule für Sprachwissenschaft der Universität Szeged (Regelungen der Graduiertenschule s. ), Regelungen für PhD-Studien an der Universität Szeged s. https://www.u-szeged.hu/download.php?docID=58622).

Der Promotionsstudiengang startete 1994 und wurde im Jahre 2002 reformiert. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls für Germanistische Linguistik sind auch namhafte Fachleute aus dem In- und Ausland als Dozenten und Betreuer tätig. Die Namensliste und die angebotenen Promotionsthemen finden Sie auf der Webseite des Promotionskollegs Sprachwissenschaft – Germanistische Linguistik (http://nydi.szte.hu/Nemet_nyelveszet.html).

Die ausführliche Beschreibung des Promotionsstudienganges Germanistische Linguistik steht sowohl in ungarischer (hier: http://nydi.szte.hu/Nemet_nyelveszet.html)  als auch in englischer Sprache zur Verfügung (hier: http://nydi.szte.hu/German_linguistics.html). Dort finden Sie weitere Informationen zu den Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen, den Promotionsthemen sowie den Zulassungsvoraussetzungen.

Struktur und Kurse des PhD-Studiums (seit dem 1. September 2016)

Das PhD-Studium dauert acht Semester und umfasst Lehrveranstaltungen sowie Forschungstätigkeit unter der Anleitung der Dozenten. Es wird durch das Absolutorium abgeschlossen. Während der Ausbildung sind 240 Kreditpunkte zu erwerben. Sechs Kurse (zu je 5 Kreditpunkten) aus dem folgenden Angebot sind in den ersten vier Semestern, möglichst jedoch bereits in den ersten beiden Semestern zu absolvieren.

- Deutsch-ungarische kontrastive Linguistik (obligatorische Lehrveranstaltung)

- Syntax (Wahlpflichtveranstaltung)

- Morphologie (Wahlpflichtveranstaltung)

- Lexikologie und Lexikographie (Wahlpflichtveranstaltung)

- Textlinguistik (Wahlpflichtveranstaltung)

- Sprachgeschichte (Wahlpflichtveranstaltung)

- Kognitive Sprachwissenschaft (Wahlpflichtveranstaltung)

- Pragmatik (Wahlpflichtveranstaltung)

- Semantik (Wahlpflichtveranstaltung)

- Dialektologie (Wahlpflichtveranstaltung)

- Phonetik/Phonologie (Wahlpflichtveranstaltung)

Weitere Kreditpunkte können für Lehrveranstaltungen nach freier Wahl, Unterricht und wissenschaftliche Tätigkeiten (Konferenzteilnahme mit Vortrag, Publikationen in Zeitschriften oder Sammelbänden) vergeben werden. Am Ende des vierten Semesters sollen die PhD-Studierenden eine sog. komplexe Prüfung ablegen.

Angenommene Dissertationen (Jahr der Verteidigung und Name des Doktorvaters/der Doktormutter):

  Dr. György Scheibl (2005): Zwei Senatoren bestechen drei Vestalinnen. Die referentiell-strukturelle Ambiguität im Deutschen. (Márta Maleczki)

•  Dr. János Németh (2008): Buchstabengebrauch in der Ödenburger Kanzleischriftlichkeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert (1510–1800). (Péter Bassola)

• Dr. Attila Németh (2009): Dialekt, Sprachmischung und Spracheinstellungen am Beispiel deutscher Dialekte in Ungarn. (Csaba Földes)

•  Dr. Rozália Hum (2010): Untersuchung von reziproken Strukturen valenter Substantive in der deutschen Sprache. (Péter Bassola)

•  Dr. Tamás Kispál (2010): Die metaphorische Konzeptualisierung des menschlichen Lebens in deutschen Idiomen. (András Kertész)

•  Dr. Dániel Czicza (2011): Das ‚es‘-Gesamtsystem in neuhochdeutschen Nähetexten. (Vilmos Ágel)

•  Dr. Gabriella Gárgyán (2011): Der am-Progressiv im heutigen Deutsch. Neue Erkenntnisse mit besonderer Hinsicht auf die Sprachgeschichte, die Aspektualität und den kontrastiven Vergleich mit dem Ungarischen. (Péter Bassola)

•  Dr. Orsolya Rauzs (2016): Aggregative Negation im Neuhochdeutschen. Eine Korpusanalyse. (Vilmos Ágel)

Phd-Grad (ohne reguläre Ausbildung) im Promotionskolleg Sprachwissenschaft – Germanistische Linguistik erlangt

•  Dr. Ewa Drewnowska-Vargáné (1998): Ein neues textlinguistisches Instrumentarium und seine Anwendung im Aufbau der Schreibkompetenz ungarischer Germanistikstudenten. (Péter Bassola)
Ewa Drewnowska-Vargáné forschte als Humboldt-Stipendiatin einmal ein Jahr und dreimal je 1–3 Monate am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim.

•  Dr. Eszter Gombocz (2001): Zur kontrastiven Wortfamilienanalyse – Deutsch-Ungarisch. Theoretische Grundlegung und praktische Anwendung. (Péter Bassola)

Phd-Grad in einem anderen Promotionskolleg erlangt unter der Betreuung des Doktorvaters aus unserem Promotionskolleg

•  Dr. Krisztina Molnár (2007): Substantivdetermination im Deutschen und im Ungarischen. Eine sprachtypologisch-kontrastive Analyse. (Péter Bassola)
Krisztina Molnár studierte an der Universität Szeged und promovierte an der Universität Pécs. Sie forschte als Humboldt-Stipendiatin einmal ein Jahr und zweimal je 1–2 Monate am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim.

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