Masterstudiengänge:

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I. Masterstudiengang Lehramt Deutsch als Fremdsprache

Leiter des Studienganges: Dr. habil. Endre Hárs
Ansprechpartner bei Fragen des Studiums
: Dr. habil. Endre Hárs

 

Zielsetzungen der Ausbildung

Ziel der Ausbildung ist, Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch als Fremdsprache an ungarischen Schulen auszubilden. Verantwortlich für die Lehrerausbildung ist das Institut für Erziehungswissenschaften. Für die Inhalte der Fächer sind aber die einzelnen Lehrstühle verantwortlich.

Die Struktur der Lehrerausbildung im Masterstudiengang hängt davon ab, mit welchem Diplom der/die Studierende sein/ihr Studium beginnt. Davon abhängig gibt es laut der Verordnung 15/2006 unterschiedliche Möglichkeiten:

Da für die Lehrerausbildung das Institut für Erziehungswissenschaften verantwortlich ist, werden hier nur Kurse aufgezählt, für die das Institut für Germanistik zuständig ist. Für alle Studierenden sind die folgenden Kurse Pflicht (30 Kredits):

Semester 1

Deutschsprachige Literaturen und Kulturen im mitteleuropäischen Kontext 1(4 Kredits)
Deutsch im Kontrast 1(4 Kredits)
Fachdidaktik DaF – Einführung (1 Kredit)
Fachdidaktik DaF Grundlagen 1 (2 Kredits)

Semester 2

Sprache und Literatur europäisch und interdisziplinär (4 Kredits)
Fachsprachenausbildung Deutsch (2 Kredits)
Fachdidaktik DaF Grundlagen 2 (2 Kredits)
Fachdidaktik DaF Spezialkurs (2 Kredits)
Wahlpflichtfach im Wert von (2 Kredits)

Texttheorien (4 Kredits)

Semester 3

Unterrichtspraktikum (oder im 4. Semester; 3 Kredits)

Wahlpflichtfächer (meist im 2. oder 3. Semester):

Spracherwerbsprozesse (Vorlesung)
Literarische Lektüre 2 (Seminar)
Literarischer Text und Kontext (Seminar)

Für Studierende mit BA-Diplom sind noch die folgenden Kurse zu belegen (zusätzlich 10 Kredits, die ganze Ausbildung 30+10=40 Kredits):

Semester 1

Literarische Lektüre 1 (2 Kredits)

Semester 2

Sprache und Literatur europäisch und interdisziplinär 2 (4 Kredits)

Semester 3

Kulturtechniken des Schreibens und des Lesens (4 Kredits)

Für Studierende ohne germanistisches BA-Diplom sind noch die folgenden Kurse zu belegen (zusätzlich 10 Kredits, die ganze Ausbildung 40+10=50 Kredits):

Semester 1

Deutschsprachige Literaturen und Kulturen im mitteleuropäischen Kontext 2 (4 Kredits)

Semester 2

Deutsch im Kontrast 2 (4 Kredits)

Semester 3

Eines der Wahlpflichtfächer im Wert von 2 Kredits

Vor dem letzten Praktikumssemester soll eine komplexe fachliche Abschlussprüfung (Rigorosum) in Literatur- und Kulturwissenschaft sowie in Linguistik abgelegt werden.

 

Einstiegsbedingungen zu MA Lehramt

Die Voraussetzung zur DaF-Lehrerausbildung ist ein Diplom, und zwar:

•  BA Germanistik
•  BA Diplom in einem anderen Fach und der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf mindestens C1 Niveau nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (oder Muttersprachler)
•  MA Germanistik Philologiestudium ohne Lehrerausbildung
•  Diplom von einer Pädagogischen Hochschule als Deutschlehrer/in
•  Diplom von einer Pädagogischen Hochschule in einem anderen Fach, Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf mindestens C1 Niveau nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (oder Muttersprachler) und 50 Kredit von der Minor-Bildung

Die Bewerber nehmen an einem Aufnahmegespräch teil, das von der Prüfungskommission mit Punktzahlen bewertet wird. Die Kommission bewertet, in welchem Maße die Bewerber auf der Stufe des Masterstudiums studierfähig sind, wie gut sie sich für den Lehrerberuf eignen. Die Thematik des Gesprächs ist nicht gebunden. Im Allgemeinen geht es um die Lehr- und Lernerfahrungen der Kandidaten, um ihre Erfahrungen auf deutschem Sprachgebiet, um die Allgemeinbildung. Bewertet werden die Sprachkenntnisse sowie die Reflexionsfähigkeit.

Weitere Einzelheiten zum Studium sind hier zu lesen (auf Ungarisch):

http://www.arts.u-szeged.hu/oktatas-btk/kepzesek/mesterkepzes/nemettanar-ma?objectParentFolderId=20972undhttp://www.arts.u-szeged.hu/informaciok-btk/tanari-mesterszakok/tanari-mesterszakok

 

Anforderungen an Seminararbeiten im MA-Direktstudium Lehramt

MA–Direktstudium Lehramt (5 Semester) – 40/50 Kreditpunkte

In den ersten drei Semestern sollen zwei Seminararbeiten angefertigt werden: eine in Literatur- und Kulturwissenschaft und eine in Sprachwissenschaft.

Informationen zum Umfang und zu den formalen Anforderungen finden Sie in den Files „ GFI Stylesheet Seminar- und Diplomarbeiten ” bzw. „ GFI Titelblatt Seminar- und Diplomarbeiten ” unter Letöltések / Dokumente zum Herunterladen.

MA-Direktstudium Lehramt (2 oder 3 Semester) – 30 Kreditpunkte

Es wird in Literatur- und Kulturwissenschaft oder in Sprachwissenschaft eine Seminararbeit verlangt.

Informationen zum Umfang und zu den formalen Anforderungen finden Sie in den Files „ GFI Stylesheet Seminar- und Diplomarbeiten ” bzw. „ GFI Titelblatt Seminar- und Diplomarbeiten ” unter Letöltések / Dokumente zum Herunterladen .

 

Schulpraktikum im Rahmen der Masterausbildung – Deutsch als Fremdsprache

Lerninhalte

Lehramtspraktikum: Hospitationen und Eigenunterricht im Wert von 3 Kredits

 

Qualifikationsziele

Der/die Praktikant/in ist fähig:

die Persönlichkeit der Schüler vielseitig zu entwickeln, ihnen die Werte der menschlichen Kultur beizubringen und auf diese zu achten (z.B. Demokratie, Moral, Toleranz, Traditionen);

Schülergruppen zu fördern, die soziale Kompetenz der Schüler zu unterstützen und entwickeln, das interkulturelle Lernen anzuwenden;

Deutschstunden im Sinne des kommunikativen Fremdsprachenunterrichts zu planen, zu beobachten und zu bewerten;

die kommunikativen Kompetenzen der Schüler in der deutschen Sprache zu entwickeln, die zur Sprachaneignung bzw. zum Sprachlernen notwendigen Begriffe (Grammatik) den Fähigkeiten der Schüler angepasst beizubringen, die Schüler zu befähigen, auf die Sprache bzw. sprachliche Erscheinungen zu reflektieren, und die Zielsprache den Anforderungen entsprechend anzuwenden.

Die Studenten in der Lehrerausbildung, die zwei Fächer studieren, machen in jedem Fach ein Semester Unterrichtspraktikum. In einem Fach soll das Praktikum in einer Grundschule (Jahrgang 5-8), im anderen Fach in einer Mittelschule (Jahrgang 9-12) erfolgen. Die Einteilung zum Praktikum erfolgt zentral. Die Praktikanten haben sich an die Arbeitszeit der Schulen anzupassen. Das Praktikum erfolgt unter der Leitung eines Mentors.

Mit dem Eigenunterricht kann erst angefangen werden, wenn der Praktikant mindestens die Hälfte der Hospitationen absolviert hat. Vor dem Beginn des Eigenunterrichts ist ein Stoffverteilungsplan anzufertigen. Die Stunden werden nach einer Absprache und mit Einverständnis des Mentors selbständig gehalten. Die Praktikanten sollen auch Aufgaben außerhalb des Fachunterrichts in der Schule übernehmen. Das Praktikum und innerhalb davon die Lehrprobe wird vom Mentor bewertet.

Im Laufe des Praktikums wird das Portfolio erstellt, das einen Teil der Abschlussarbeit bildet und das den Lehr- und Lernprozess während des Praktikums dokumentiert.

Ziele des Praktikums: Die Studenten sollen die angeeigneten Fachkenntnisse im Unterricht verwenden können (z.B. Vorbereitung auf die Deutschstunde, Stundenplanung, Stundenführung, Stundenorganisation); die Welt und das Leben der Schule kennen lernen (z.B. Schulleitung, Elternabend), Fähigkeit, Lehr- und Lernprozesse zu beobachten, zu entwickeln und zu bewerten.

II. Masterstudiengang Deutsche Sprache, Literatur und Kultur

Leiter des Studienganges: Dr. habil. Endre Hárs
Ansprechspartner bei Fragen des Studiums: Dr. habil. Endre Hárs

Der germanistische Masterstudiengang an der Universität Szeged vertieft und erweitert Kenntnisse und Fähigkeiten, wie sie durch das vorangehende Bachelor-Studium der Germanistik entwickelt wurden. Es werden durch die Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache, Literatur und Kultur Kompetenzen für deren historisch reflektierende und wissenschaftliche Bearbeitung vermittelt. Im Mittelpunkt des Masterstudienganges stehen Tradition und Vielfältigkeit deutschsprachiger Literatur und Kultur sowie Sprachwandel, Sprachvergleich und -verwendung. Während des Studiums werden die Studierenden mit der Vielfalt der Forschungsrichtungen des Faches bekannt gemacht, und es wird ihnen die Möglichkeit geboten, sich in verschiedenen Forschungskernbereichen der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft zu qualifizieren.

Potenzielle Berufsfelder finden sich in kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen auf dem internationalen Arbeitsmarkt, z.B. im Journalismus (Printmedien, Funk und Fernsehen), Verwaltung kultureller Einrichtungen (Stiftungen, Museen), Organisationen des internationalen Austauschs in den Bereichen Kultur und Lehre (DAAD, Goethe-Institut), Werbung und Public Relations usw. Darüber hinaus soll die Möglichkeit zu einer wissenschaftlichen Laufbahn geboten werden.

Der Masterstudiengang Deutsche Sprache, Literatur und Kultur besteht aus Aufbaukursen (6 Kredits), Basismodulen (32 Kredits), Fachmodulen: (a) Wahlpflichtmodul (= Spezialisation) Sprache und Literatur oder (b) Wahlpflichtmodul Übersetzen und Dolmetschen ( je 52 Kredits); Wahlmodul (10 Kredits) undPrüfungsmodul (= Magisterarbeit) (20 Kredits).

Die Aufbaukurse erörtern die verschiedenen Theorien und Methoden der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft, vertiefen die Kenntnisse und entwickeln die Fertigkeiten der Textanalyse. Anhand von ausgewählten Kapiteln der deutschsprachigen Literatur werden im Basismodul „Deutschsprachige Literaturen im mitteleuropäischen Kontext“ (12 Kredits) literatur-, kultur- und kunstgeschichtliche Themen sowie interkulturelle Beziehungen im mitteleuropäischen Raum behandelt. Im Rahmen des Basismoduls „Deutsch im Kontrast“ (12 Kredits) wird die deutsche Sprache aus der Außenperspektive dargestellt, es wird Einsicht in ihre linguistische und kulturelle Charakteristik geboten, sowie die Fähigkeit zum Umgang mit kontrastiven Analyseverfahren entwickelt. Das Basismodul „Fachsprachenausbildung Deutsch“ (5 Kredits) zielt auf die fachliche Sprachausbildung auf Oberstufe und auf die Annäherung an die Niveaustufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Im Basismodul „Methodik kulturwissenschaftlicher Forschungen“ (3 Kredits) werden kulturwissenschaftliche Theorien, Methoden und Forschungsthemen vermittelt und gemeinsame kulturwissenschaftliche Projekte durchgeführt.

Zu Beginn des zweiten Semesters ist ein Wahlpflichtmodul entweder (a) Sprache und Literatur oder (b) Übersetzen und Dolmetschen zu wählen. Im Wahlpflichtmodul Sprache und Literatur werden interkulturelle Phänomene sowie Formen und Bedingungen des sprachlichen, literaturwissenschaftlichen und kulturellen Transfers behandelt. Einsicht wird geboten in die Unterschiede und die Ähnlichkeiten sprachlicher Entwicklung, ferner in kulturelle, literarische und sprachliche Prozesse. Im Wahlpflichtmodul Übersetzen und Dolmetschen werden Kenntnisse der Übersetzungs- und Dolmetschentechnik vermittelt, Übungen werden zum konsekutiven Dolmetschen und literarischen Übersetzen durchgeführt. Im Rahmen beider Spezialisationen sind vier gemeinsame Veranstaltungen (Kulturtechniken des Schreibens und Lesens, Valenztheorien und ihre lexikographische Anwendung, Texttheorien, Masterarbeit Begleitseminar) zu besuchen.

Anhand des Wahlmoduls sind drei frei wählbare Lehrveranstaltungen aus dem Lehrveranstaltungsangebot des Germanistischen Instituts oder anderer Masterstudiengänge der Fakultät zu absolvieren.

Die Regelstudienzeit für das Masterstudium beträgt vier Semester einschließlich der Masterarbeit.

Das Curriculum des Studiengangs ist hier erreichbar.

Spezialisationen

Spezialisation Sprache und Literatur
Spezialisation Übersetzen und Dolmetschen

Abschlussprüfung (Direktstudium)

Die Abschlussprüfung ist vor einer Prüfungskommission abzulegen.

I. Zulassung

Vorbedingung zum Antreten der Abschlussprüfung ist das Absolutorium und das Einreichen der Diplomarbeit bis zum festgelegten Zeitpunkt.

Die Diplomarbeiten können zu linguistischen, literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Themen Themen geschrieben werden.

II. Konzeption

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:

(1) Verteidigung der Diplomarbeit (45 bis 50 Seiten)

(2) Prüfungen in den Themenbereichen Lingusitik, Literatur- und Kulturwissenschaft.

Zu (1) Die DiplomandInnen sollen die Diplomarbeit in einem kleinen Vortrag zusammenfassen, wobei u.a. auf Themenwahl, Aufbau der Arbeit, kurze Forschungsgeschichte des untersuchten Bereiches und Ergebnisse eingegangen wird. Anschließend sollen die Fragen und kritischen Bemerkungen der Gutachter beantwortet werden. Die Gutachten werden den KandidatInnen mindestens eine Woche vor der Verteidigung zur Verfügung gestellt. Im Weiteren können von der Kommission zusätzliche Fragen gestellt werden, die ebenfalls zu beantworten sind.

Zu (2) Die DiplomandInnen werden in den Bereichen Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft geprüft.

In Linguistik wird von den 10 Prüfungsthemen eine Prüfungsfrage besprochen.

In Literatur- und Kulturwissenschaft wird von den 10 Prüfungsthemen eine Prüfungsfrage besprochen. Die Themen richten sich nach dem aktuellen Kursangebot und werden zu Beginn des vierten Semesters bekanntgegeben.

III. Bewertung

Die Abschlussprüfung wird mit den folgenden Teilnoten bewertet:

(a) zwei Noten der beiden GutachterInnen

(b) eine Note für die Verteidigung

(c) Durchschnitt der Noten der fachlichen Prüfungen in Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft.

(Anmerkung: Obige Teilnoten ergeben nur die Gesamtnote der Abschlussprüfung. Das Ergebnis des Diploms setzt sich aus obigen und weiteren Noten zusammen wie denen von Zwischenprüfungen u.a.)

Anforderungen an Seminararbeiten und Diplomarbeit im MA-Direktstudium Philologie

In den ersten drei Semestern sollen zwei Seminararbeiten angefertigt werden: eine in Literatur- und Kulturwissenschaft und eine in Sprachwissenschaft.

Informationen zum Umfang und zu den formalen Anforderungen finden Sie in den Files „GFI Stylesheet Seminar- und Diplomarbeiten” bzw. „GFI Titelblatt Seminar- und Diplomarbeiten” unter Letöltések / Dokumente zum Herunterladen.

III. Internationaler Masterstudiengang Germanistische Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft Kassel-Szeged

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Leiter des Studienganges: Dr. habil. Endre Hárs
Ansprechspartner bei Fragen des Studiums: Dr. habil. Endre Hárs
 
Der internationale Masterstudiengang germanistische Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft Kassel-Szeged entstand in Kooperation der germanistischen Institute der Universität Kassel und Szeged und wurde vom DAAD gefördert. In dem vier Semester umfassenden Studienprogramm ist ein Aufenthalt von einem Semester an der Partnerhochschule vorgesehen. Der Masterstudiengang schließt mit einem Doppeldiplom (double degree), das von den Universitäten Kassel und Szeged ausgestellt bzw. anerkannt wird.

Der internationale Master beinhaltet die Kooperation zweier unterschiedlicher Fachkulturen und bietet unterschiedliche Perspektiven auf gemeinsame Forschungs- gegenstände und Lehrgebiete. Enstsprechend sollen sprach- und literaturwissenschaftliche Inhalte und Forschungstraditionen einander gegenübergestellt und im gegenseitigen Dialog reflektiert werden. Besonderer Wert wird auf kultur- und medienwissenschaftliche Aspekte, auf die Betrachtung von Sprache und Literatur im europäischen Kontext und auf die Forschungsorientierung des Programms gelegt. Damit werden Voraussetzungen für die wechselseitige Verzahnung der Inlandsgermanistik mit der Auslandsgermanistik erfüllt.

Potenzielle Berufsfelder finden sich in kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen auf dem internationalen Arbeitsmarkt, z.B. im Journalismus (Printmedien, Funk und Fernsehen), Verwaltung kultureller Einrichtungen (Stiftungen, Museen), Organisationen des internationalen Austauschs in den Bereichen Kultur und Lehre (DAAD, Goethe-Institut), Werbung und Public Relations usw. Darüber hinaus soll die Möglichkeit zu einer wissenschaftlichen Laufbahn geboten werden.

Der internationale Masterstudiengang germanistische Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft Kassel-Szeged besteht aus Aufbaukursen (6 Kredits) Basismodulen (32 Kredits), Fachmodulen: (a) Wahlpflichtmodul (= Spezialisation) Sprache und Literatur 1 oder (b) Wahlpflichtmodul Sprache und Literatur 2 ( je 52 Kredits); Wahlmodul (10 Kredits) und Prüfungsmodul (= Magisterarbeit) (20 Kredits).

Die Aufbaukurse erörtern die verschiedenen Theorien und Methoden der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft, vertiefen die Kenntnisse und entwickeln die Fertigkeiten der Textanalyse. Im Basismodul „Deutschsprachige Literaturen im mitteleuropäischen Kontext“ (12 Kredits) werden für die historische Region spezifische literatur-, kultur- und kunstgeschichtliche Themen sowie interkulturelle Beziehungen im mitteleuropäischen Raum behandelt. Im Rahmen des Basismoduls „Deutsch im Kontrast“ (12 Kredits) wird die deutsche Sprache aus der Außenperspektive dargestellt, es wird Einsicht in ihre linguistische und kulturelle Charakteristik geboten, sowie die Fähigkeit zum Umgang mit kontrastiven Analyseverfahren entwickelt. Das Basismodul „Fachsprachenausbildung Deutsch“ (5 Kredits) zielt auf die fachliche Sprachausbildung auf Oberstufe und auf die Annäherung an die Niveaustufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Im Basismodul „Methodik kulturwissenschaftlicher Forschungen“ (3 Kredits) werden kulturwissenschaftliche Theorien, Methoden und Forschungsthemen vermittelt und gemeinsame kulturwissenschaftliche Projekte durchgeführt.

Zu Beginn des zweiten Semesters ist ein Wahlpflichtmodul, entweder (a) Sprache und Literatur 1 oder (b) Sprache und Literatur 2 zu wählen. Bestandteil beider Wahlpflichtmodule sind die im Kasseler Semester zu absolvierenden Module „Literaturwissenschaft als Kultur- und Medienwissenschaft” (12 Kredits) bzw. „Sprachwissenschaft als Kulturwissenschaft” (12 Kredits). Im Rahmen beider Spezialisationen sind weiters vier Veranstaltungen (Kulturtechniken des Schreibens und Lesens, Valenztheorien und ihre lexikographische Anwendung, Texttheorien, Masterarbeit Begleitseminar) zu besuchen.

Im Rahmen des Wahlmoduls sind drei frei wählbare Lehrveranstaltungen jeweils aus dem Lehrveranstaltungsangebot der beiden Germanistischen Institute zu absolvieren.

Die Regelstudienzeit für das Masterstudium beträgt vier Semester einschließlich der Masterarbeit.

Das Curriculum des Studiengangs ist hier erreichbar.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung ist vor einer Prüfungskommission abzulegen.

I. Zulassung

Vorbedingung zum Antreten der Abschlussprüfung ist das Absolutorium und das Einreichen der Diplomarbeit bis zum festgelegten Zeitpunkt.

Die Diplomarbeiten können zu linguistischen, literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Themen Themen geschrieben werden.

II. Konzeption

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:

(1) Verteidigung der Diplomarbeit (45 bis 50 Seiten)

(2) Prüfungen in den Themenbereichen: Lingusitik, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft.

Zu (1) Die DiplomandInnen sollen die Diplomarbeit in einem kleinen Vortrag zusammenfassen, wobei u.a. auf Themenwahl, Aufbau der Arbeit, kurze Forschungsgeschichte des untersuchten Bereiches und Ergebnisse eingegangen wird. Anschließend sollen die Fragen und kritischen Bemerkungen der Gutachter beantwortet werden. Die Gutachten werden den KandidatInnen mindestens eine Woche vor der Verteidigung zur Verfügung gestellt. Im Weiteren können von der Kommission zusätzliche Fragen gestellt werden, die ebenfalls zu beantworten sind.

Zu (2) Die DiplomandInnen werden in den Bereichen Linguistik, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft geprüft.

In Linguistik wird von den 10 Prüfungsthemen eine Prüfungsfrage besprochen.

In Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft wird von den 10 Prüfungsthemen eine Prüfungsfrage besprochen. Die Themen richten sich nach dem aktuellen Kursangebot und werden zu Beginn des vierten Semesters bekanntgegeben.

III. Bewertung

Die Abschlussprüfung wird mit den folgenden Teilnoten bewertet:

(a) zwei Noten der beiden GutachterInnen

(b) eine Note für die Verteidigung

(c) Durchschnitt der Noten der fachlichen Prüfungen in Linguistik, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft.

(Anmerkung: Obige Teilnoten ergeben nur die Gesamtnote der Abschlussprüfung. Das Ergebnis des Diploms setzt sich aus obigen und weiteren Noten zusammen wie denen von Zwischenprüfungen u.a.)

Anforderungen an Seminararbeiten und Diplomarbeit

In den ersten drei Semestern sollen zwei Seminararbeiten angefertigt werden: eine in Literatur- Kultur- und Medienwissenschaft und eine in Sprachwissenschaft.

Informationen zum Umfang und zu den formalen Anforderungen finden Sie in den Files „GFI Stylesheet Seminar- und Diplomarbeiten” bzw. „GFI Titelblatt Seminar- und Diplomarbeiten” unter Letöltések / Dokumente zum Herunterladen.

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